Weil Ruhe wichtig ist

Gerade bei einer aktiven Rasse denken sich viele Leute das man mit dem Tier immer in Bewegung sein muss, denn es hat ja viel Energie die rausmuss. Das stimmt aber so gar nicht. Wenn man nämlich ein Hund mit sehr viel Energie dauernd bewegt und beschäftigt, zieht man sich ein nervöses etwas heran dem es schwer fällt zu chillen.

Klar muss eine aktive Rasse bewegt werden aber Dauerbeschäftigung ist Kontraproduktiv.
Ruhe und mal nichts zu tun ist mindestens genauso wichtig zu lernen und erleben. Wenn ein Hund neu ins Haus kommt, ist es gar nicht so leicht den «Aus» Knopf zu finden. Der Hund ist vielleicht schon lange müde, aber dreht immer noch seine Runden. Als Besitzer sollte man das beenden und den Hund zur Ruhe bringen. Stoppen. Hilfreich kann da eine Box sein. Oder aber auch der Liegeplatz. Dort kann man Wuffi hinbringen und dort soll Wuffi auch bleiben. Schon klar wird das dem Hund nicht gefallen aber da muss man sich eben durchsetzen.

Das ist sehr wichtig und sollte früh gelernt und geübt werden. Ein Hund muss einem Zuhause auch nicht pausenlos nach laufen. Tut er das würde ich euch auch anraten ihn auf seinen Liegeplatz zu verweisen. Der Hund ist nämlich so in Wartehaltung und beschäftigt sich so. Es gibt auch Hunde, die einen Kontrollzwang entwickeln, das sollte man nicht erlauben. Es ist unmöglich dauernd in Betrieb zu sein und gut ist es auch nicht.

Es ist daher sehr wichtig, dass der Hund Zeiten erlebt, wo man einfach offline gehen muss und nix geht. Das kann übrigens überall sein, in Restaurants, Bars, draussen bei einem Lagerfeuer etc. Ich glaube es findet auch niemand wirklich spassig, wenn der Hund die ganze Zeit rumrennt und zappelig ist. Das gibt Spannungen und Unruhen. Tatsächlich mögen andere Hunde es auch nicht, wenn ein Hund unruhig und zappelig ist und oft knöpfen sie sich genau die vor. Weil die innere Haltung dann einfach nicht stimmt und die anderen das korrigieren wollen, was der Besitzer verpasst hat.

Durch mein Rudel konnte ich das schon x-mal beobachten. Es ist gegenüber dem Hund eigentlich nicht fair und die Besitzer bringen ihn so im Prinzip auch in Gefahr. Überdrehtheit, Hibbeligkeit sollte daher auch immer korrigiert und im besten Fall gestoppt werden. Es ist für den Hund nicht gut und bringt ihn unter Umständen in eine doofe Situation. Aber aufpassen. Ich rede nicht davon, wenn der Hund mal seine 5 Minuten hat und einfach freudig ist. Ich rede von der inneren Unruhe und Zappeligkeit. Ruhephasen und aktive Phasen sind also genauso wichtig und umso früher ein Hund das lernt umso

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