Kani

Cedrik of Naire

DOB.: 6. Mai 2001 in Prag // Geschlecht: Rüde
Gestorben: 07.07.2013
Farbe: Schwarz/Weiss, Lemonträger
Audiometrie: Beidseitig hörend
alle seine Geschwister ebenfalls
HD: A //Thyroid (Schilddrüse) : normal
Zahnstatus: Vollzahnig //Augenfarbe: Kastanien Braun
Gewicht: 30kg // Grösse: 63cm
Herkunft: Tschechien, Zuchtstätte of Naire
Besitzer: Desiree Meier

Gebäude und Herkunft:
Kani ist ein harmonisch aufgebauter, eleganter, gut proportionierter im Reckeckstehender Rüde mit viel Australlung und Stil. Schönes typisches Kopfmodell, Kastanien farbene mandelförmige Augen, die voll pigmentiert sind, Behang korrekt angesetzt und schön marmoriert, volles korrektes Scherengebiss, Nasenschwam voll pigmentiert, Widerist gut ausgebildet, kraftvoller gerader Rücken, mässig ausgeprägte Brust, schön aufgezogene Bauchlinie, Rute korrekt angesetzt, Hinterhand gut gewinkelt und im Einklang mit dem Rest, gut bemuskelt, Zehen geschlossen, Vorderhand gut gewinkelt, Ellbogen eng am Körper anliegend, vorzüglich pigmentiert und schöne gleichmässige Fleckenvertreilung, elegantes raumgreifendes Gangwerk.

Gezogen wurde Kani in der tschechischen Zuchtstätte of Naire. Er verfügt über Englisch, Tschechischen, Slowakische und vereinzelt holländische Blutlinien mit Vorfahren, die durch Gesundheit und Wesen bestochen haben. Kanì`s Vater Gucci Stracciatella wurde fast 14 Jahre alt und war an zahlreichen Ausstellungen sehr erfolgreich, er verfügte über eine gut fundierte Linienzucht mit englischen und tschechischen Blutlinien die sowohl optisch auch gesundheitlich ansehnlich waren. Im Stammbaum finden sich viele Hunde aus der legendären alten Olbero Linien, die einen grossen Einfluss in die europäische Dalmatinerzucht hatten. Ascaya Quinto of Naire (wurde fast 13 Jahre alt), Kani`s Mutter entstammt einer wenig bekannten Linie, sie führt rückwirkend auf diverse alte und teilweise auch bekannte deutsche Linien, wie z. Bsp. Zoltan vom Waldhagen oder Buffalo vom Hause Luzina.

Nachzucht:
In seinen Würfen hat Kani stets seine hervorragende Fleckenverteilung mit vererbt, so wie ein offenes, unerschrockenes, liebes Wesen.
Bis jetzt sind keine tauben Welpen gefallen und auch sonst ist nur ein Brikauge als Fehler zu verzeichnen. Platten und Monokel als Fehler ausgeschlossen. Seine Welpen haben alle ein liebes, loyales Wesen, sind sehr offen und unheimlich liebesbedürftig. Kani`s Nachzucht hat wie er selbst eine robuste Gesundheit. Ausschliesslich 2 Hunde mit Allergien sind uns bekannt.

Schmerzen durchzucken mich und ich fühle mich so leer, den du bist nicht mehr da. Du bist das beste, was mir je passiert ist, ein Pflaster für all meine Wunden, mein bester Freund, meine Insel. Durch dich ging es mir besser, du hast mir so viel Sonne gespendet. Viele Wege und Kilometer sind wir miteinander gegangen, haben Seelen kommen und gehen sehen, haben Momenten von Freud und Leid zusammen erlebt, du hast mir so viel beigebracht, warst mein Freund und Lehrer. Du warst immer da, hast mich gestützt, beschützt und mir den Weg gewiesen. Ich verdanke dir so vieles, all die Menschen, die ich durch dich kenne, deine Loyalität, deine Freundschaft und deine bedingungslose Liebe.

Du hast durch deine Kinder viele Menschen glücklich gemacht und mich unheimlich stolz. Ich bin unheimlich stolz und froh so einen tollen einmaligen Hund an meiner Seite gehabt zu haben. Du bist einmalig speziell. Viele Lektionen hast du mir erteilt, die schwierigste hast du dir zum Schluss aufgehoben, ohne dich zu leben. Ich habe keine Ahnung wie es ohne dich weiter gehen soll, doch du hast mich gelernt stark zu sein, so werde ich für dich stark sein. Ich werde dich niemals vergessen, du bist und bleibst mir das wichtigste. Ich liebe dich mehr als Worte sagen können und wo auch immer du nun bist, ich bin bei dir mein Freund.

Am 05.07.2013 hatte Kani nach dem Mittag plötzlich einen Krampfanfall, er war bis zu diesem Tag völlig gesund, sehr fit, hat gespielt, mich am Fahrrad begleitet und war auch sonst sehr aktiv, er war im Gegensatz zu früher ein wenig träger aber sonst deutete nichts auf eine Krankheit hin. Der Anfall kam aus dem Nichts, war kurz aber heftig, ich war schockiert, blieb aber ruhig. Danach war er sehr unruhig und er brauchte ein Moment um sich zu beruhigen. Der erste Gedanke war das er den Anfall bekommen hatte, weil er durch die Steckdose einen Stromschlag bekommen hatte, er war zum Zeitpunkt in der Nähe davon, ich kann nicht ausschliessen, dass er daran geleckt hat. Schliesslich weis man ja nie.

Ich beobachtete ihn genau, sein Verhalten war nach ein paar Stunden wieder völlig normal, wir sind eine mini runde spazieren gegangen. Er war matt, aber alles war wieder normal, so habe ich angenommen, dass er tatsächlich einen Schlag erwischt hatte und war froh das nix Schlimmeres passiert ist. Doch gegen 20 Uhr folgte nach ein wenig Unruhe plötzlich ein weiterer Anfall, wieder relativ kurz. Danach war Kani sehr unruhig, lief in der Wohnung umher, stiess alles an, hatte Koordination Schwierigkeiten. Ich rief den Tierarzt an und wir gingen so schnell es ging in den Notfall, er war sehr unruhig, konnte nicht still stehen und wollte ständig wandern, ich machte mir unheimlich Sorgen um ihn. Die Tierärztin hat ihn sich angesehen und Blut genommen, mehr konnte man nicht machen. Natürlich haben wir Notfall Medikamente bekommen, falls er noch einen Anfall bekommt.

Eine Diagnose konnte nicht gestellt werden, aber das war klar, der Verdacht lag allerdings bei einem Gehirntumor. Er wanderte beim TA nur im Kreis, immer in dieselbe Richtung. Er war sehr unruhig, ich befürchtete den nächsten Anfall. Kaum waren wir vom TA zurück, folgte auch schon der nächste. Es war der Horror. Wir haben ihm direkt die Medikamente verabreicht, sie halfen nicht wirklich. Nach dem Anfall ist er 2 Stunden an den Wänden entlang gelaufen und war total unruhig, stoppen ging nicht, er hat nur gejammert, wenn man ihn aufhielt. Er war wieder völlig unkoordiniert, stiess überall an und war einfach nicht sich selbst. Das ist nach einem Anfall nicht unüblich, dennoch machte ich mir Sorgen. Nach den 2 Stunden umherlaufen fiel er endlich in den tiefen Schlaf, ich wachte neben ihm auf dem Boden, ich hatte Angst es kommt noch einmal zu einem Anfall.

Den Samstag hat er mehr oder weniger verschlafen, wenn er wach war, lief er seine Kreise, hat nicht viel mit bekommen und war müde. Er tat mir sehr leid und ich war froh, dass kein weiterer Anfall kam. Sonntag morgen bemerkte ich, dass er empfindlich auf Berührungen am Kopf reagierte, er war müde und nach wie vor unkoordiniert, desorientiert und unruhig. Er konnte kaum still liegen oder schlafen, er ist ständig gelaufen, wie zuvor seine Kreise. Er hat auf Rufen reagiert, hatte aber sichtlich Schwierigkeiten zuerkennen, von wo die Rufe kamen. Auf sitz reagierte er auch, doch lange konzentrieren oder etwas wirklich wahrnehmen war nicht möglich. Immer wieder suchte er freudig den Kontakt zu mir, schweifte dann aber wieder ab und zog wieder seine Runde.

Es war schlimm dem zu zusehen. Wir riefen der Tierärztin an, die Notfalldienst hatte, und schilderten sein Zustand, es war einfach kein Zustand und ich konnte sehen, dass er litt. Der Verdacht auf den Gehirntumor wurde verhärtet, sein Verhalten sprach absolut dafür, viel helfen konnten wir ihm nicht, im Gegenteil, der Zustand würde sich bei einem Gehirntumor verschlimmern. Wieder fürchtete ich einen weiteren Anfall, ich wollte nicht das es ihm noch schlechter ging. Mit dem Wissen, dass der Zustand nicht besser werden würde, musste ich mich entscheiden. Ich wusste es, doch ich wollte es nicht glauben, in Kanis Augen konnte ich es sehen. Unter Tränen entschied ich mich meinen stolzen besten Freund nicht weiter Leiden zu lassen, er hatte es nicht verdient nach all den Jahren so vor sich hin zu leben unter womöglichen Schmerzen nur, weil ich noch nicht bereit war ihn herzugeben.

Als die Entscheidung fiel, kam er angerannt und wischte mir die Tränen aus den Augen, so intensiv, das hatte ich noch nie erlebt. Er wusste es, da bin ich mir sicher. Nach einer weiteren Untersuchung beim TA, zudem wir dann fuhren, bestätigte die Befürchtung. Ich liess Kani würdevoll gehen, er schlief friedlich unter tausenden von Tränen in meinen Armen ein. 12 Jahre lang, war er fit und gesund, sein Alter hat man kaum gespürt, sein Tod kam überraschend. Er hatte ein tolles spannendes Leben, nun ist er fort und wohnt von nun an in meinem Herzen.

05

Name

Cedrik of Naire

Geburtsdatum

06.05.2001 – 07.07.2013

Mutter

Ascaya Quinto of Naire

Vater

Gucci Straciatella

Farbe

schwarz / weiss

Geschlecht

Rüde

Herkunft

Tschechien, Zuchtstätte of Naire

Besitzer:in

Desiree Meier
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