Zucht-Philosophie

«Fachgerechte, kompetente und ehrliche Beratung zu jeder Zeit.
Vor und nach dem Kauf.»

Gesundheit, Leistung und ein Instinktsicheres soziales Wesen, das sind die Grundprinzipien, nach denen ich meine Dalmatiner züchte. Ich züchte aus Liebe zu dieser wundervollen Rasse und bin stets bemüht sie gesund zu erhalten und gegebenenfalls zu verbessern. Bei der Auswahl der Zuchttiere gebe ich mir besonders viel Mühe, meine Anforderung sind hoch. Ich bin sehr kritisch. Show-Erfolge sind mir nicht sehr wichtig, so lege ich auch keinen grossen Wert darauf, dennoch züchte auch ich nach dem Rassestandards und freue mich wenn meine Welpen auch hübsch sind, schlussendlich liegt aber das aussehen im Auge des Betrachters 😉

Meine Hunde werden auf diverse erbliche Krankheiten getest, wie HD, ED, OCD, Schilddrüsen Über/Unterfunktion, ein all jährliches ein Blutbild von Leber, Nierenwerte etc, wird gemacht,  Herzultraschall und teilweise auch andere erblich bedingte Defekte werden getestet. Hunde mit Immunschwäche, sprich Verdauungs-Problemen und/oder heftige Allergien werden nicht zur Zucht eingesetzt. 

Das ein Hund und eine Linie gar keine Probleme hat in irgendeinem Bereich in der Thematik Gesundheit ist beinahe unmöglich, die Aufgabe eines Züchters ist es aber diese zu vermindern oder zu bekämpfen, so wird die Ahnentafel eines Hundes der bei mir in die Zucht geht gründlich nach allfälligen Risiken durchforscht um evt. Verdoppelungen zu verhindern oder auszuschließen. Es versteht sich von selbst das man als verantwortungsvoller Züchter das Risiko für allfällige Krankheiten so gut es geht ausschließen will, doch ein gewisses Rest Risiko bleibt bei jeder verpaarung vorhanden.

Gesunde, robuste Hunde werden in der Regel auch alt, von daher ist mir das Thema Langlebigkeit auch sehr wichtig, ich bevorzuge Linien mit Hunden, die ein ansehnliches Alter erreicht und über eine robuste Gesundheit verfügt haben. Ich will das meine Welpenkäufer lange und glücklich mit ihrem vierbeinigen Freund an der Seite das Leben geniessen können.

Da Dalmatiner Laufhunde sind, ist es mir auch wichtig, dass ich sie auch nach diesem Sinne züchte, ich bevorzuge von daher Hunde mit leichterem Bau und Arbeitswille. Ein Dalmatiner soll fähige sein, seinen Besitzer ausdauernd am Fahrrad, Pferd oder auch zu Fuss zu begleiten. Der Dalmatiner ist sehr vielfältig und mit der richtigen Motivation kann man ihn für alles begeistern, er findet sich in jeder Sportart zurecht.

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Fast genau so wichtig wie die Gesundheit ist mir das Wesen der Hunde, ich will möglichst Alltagtaugliche Hunde züchten, die sich mehr oder weniger Problemlos ihrem Alltag anpassen.
Keine überängstlichkeit oder übersteigertes Aggressionpotenzial. Ich lege Wert darauf das ich nur Hunde zur Zucht verwende die auch fähig sind mit Stresssituationen klar zu kommen, die nicht zu übertriebener Aggression neigen oder gar Ängstlich sind. Hunde haben auch Charaktere und je nach dem wo und wie sie aufwachsen kann sich das besser oder schlechter entwickeln, doch eine gewisse Gelassenheit ist mir wichtig und Stressresistenz, sprich, Zug/Bus fahren und durch Menschenmenge gehen ohne Angst, laute Geräusche ertragen ohne Panik. Ein gewissesmas an Sensibilität ist mir wichtig so wie gute Trainierbarkeit.

Ich erforsche die Linien meiner Hunde sehr genau um mich bestmöglich mit den evt. Risiken zu beschäftigen. Auch forsche ich wo ich kann im Thema Genethik und Gesundheit um stets auf dem Neusten Stand zu sein. Meinen Welpenkäufern und Interessierten stehe ich immer offen und ehrlich gegenüber.

In erster Linie sind meine Hunde aber meine Freunde, die mein Leben bereichern und von Zeit zu Zeit mal Welpen haben dürfen, Welpen gibt es bei mir nicht dauernd und nur dann, wenn genügend Anfragen vorhanden sind. Ich bin kein Freund der schnell Zucht und beobachte meine Nachzucht gerne etwas länger bis es ans weiter züchten geht. 

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Eine Hündin wirft zwischen 2-4 Würfe in ihrem Leben und das in regelmässigen Abständen. Ich bin der Meinung das nicht jeder Hund in die Zucht muss und beurteile von daher meine Nachzucht sehr kritisch. Die Aufzucht der Welpen betreibe ich mit viel Liebe und Hingabe, so werden sie bestens ernährt mit Rohfleisch, Gemüse, Obst, Kräutern, Joghurt ect. aber auch mit einem qualitativ hochwertigem Trockenfutter (Josera) welches Getreide frei ist.

In den ersten Lebenswochen sind die kleinen im Haus, danach wechseln sie in für sie eingerichtete Welpenzimmern mit Zugang nach draussen. Es steht für die Meute ein liebevoll eingerichteter Welpenauslauf zur Verfügung, wo sie sich austoben können und zugleich geprägt werden. 

Die Kleinen lernen fremde Menschen und Hunde kennen, manchmal auch andere Tiere 🙂 wie Katzen, Pferde oder Enten… Ab einem gewissen alter gehen wir mehrmals die Woche mit den kleinen eine runde Spazieren, wobei sie das Leinen laufen gleich kennenlernen. Sie werden mit verschiedenen Reizen und auch Stresssituationen konfrontiert um damit umgehen zu können. 

Die Mutterhündin ist während der Aufzucht stets bei ihren Welpen, wobei ihr an Rückzugsort eingerichtet ist. Die Welpen werden Regelmässig entwurmt, ab der 6 Woche AEP getestet (Gehör) mit 8 Wochen geimpft und gechippt und mit 8  Wochen abgegeben.

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Mir wichtig ist das der richtige Hund auch zu den richtigen Menschen kommt, daher nehme ich mir da Zeit. Ich wähle gemeinsam mit den Welpenintressenten den Hund aus und zwar der, der am besten passt 😉 Natürlich werden gewisse Wünsche wie Hündin oder Rüde berücksichtigt.

Bei der Abgabe erhält jeder Welpe ein kleines Welpenpaket, was eine die persönliche Welpenmappe, Halsband und Leine, Futter für die ersten Tage, Napf und Spielzeug beinhaltet.
In der Welpenmappe befindet sich der Abgabevertrag, alle Gesundheitsuntersuchungen der Eltern, AEP Ergebnis, Stammbaum, Tipps und Tricks, und eine DVD der Aufzucht.

Zum Thema Verein
Leider ist die Vereins-Frage  nach wie vor ein grosses Streit-Thema, weil viele Züchter der Annahme sind, dass man nur unter bestimmten Dachverbänden wirklich optimal und korrekt züchten kann. Ich sage, dass es  hauptsächlich wichtig ist WIE man seine Welpen aufzieht und unter welchen Umständen. Was ist der Grundsatz für die Zucht und was ist man bereit dafür zu tun? Ein Verein oder ein Dachverband sind niemals Ausschlag gebend, ob ein Hund gut ist oder nicht und ob seine Aufzucht ideal war oder nicht. Das alleine erkennt man am Engagement des Züchters.  
Meine Ansprüche nach Offenheit, Transparenz und Zusammenarbeit unter Hundezüchtern und meine Philosophie; vor allen Dingen gesunde und leistungsstarke Dalmatiner zu züchten, werden für mich beim SDC / SKG nicht ausreichend erfüllt. Daher distanziere ich mich ausdrücklich vom SDC, meine Welpen erhalten daher auch keine FCI anerkannte Papiere.

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Ich züchte über den von uns gegründeten Verein Pro Dalmatian. Der Verein ist nicht der FCI angeschlossen und hat seinen Sitz in Deutschland. Ich fühle mich dort aufgehoben. 
Mehr Infos findet ihr natürlich auf der Seite -hier-

Grundsätzlich züchte ich meine Dalmatiner nach meinen Vorstellungen und die Frage in welchen Verein ich nun tätig bin, ist für mich nicht von hoher Priorität. Das ewige Gezicke unter Züchter um dieses Thema interessiert mich auch nicht, den schliesslich meint jeder im Recht zu sein. Ich widme meine Zeit lieber meinen Dalmis und amüsiere mich über das ständige Wetteifern wer den nun wohl im recht ist mit der Vereins-Frage 😉

Weiter Infos an die Käufer die uns wichtig sind:
Die Welpen werden von mir in den ersten Wochen bestens geprägt, sie haben so beste Voraussetzungen für einen guten Start in die grosse weite Welt, der Rest liegt nun an ihnen.
Dalmatiner brauchen eine liebevolle, konsequente artgerechte Erziehung.
Sie sind intelligente, lebensfrohe und anspruchsvolle Wegbegleiter die sich nicht alleine erziehen. Für meine Schätze bin ich jederzeit mit Rat und Tat da, falls sie irgendein Problem haben.

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